# Burg Marienburg (Cetatea Feldioara)

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> Mittelalterliche Burg auf einem Hügel im Burzenland, 20 km von Kronstadt, mit Wurzeln in der Zeit des Deutschen Ordens; Mauern und Türme wurden 2013–2017 wiederaufgebaut und lassen sich besteigen.

**Auf einen Blick:** Burgen und Festungen in Feldioara, Kreis Brașov. Öffnungszeiten: Montag–Freitag 09:00 – 19:00, Samstag–Sonntag 09:00 – 20:00. Eintritt: 20 Lei. Der Besuch dauert ½–1 Std. Angaben geprüft am 13. Oktober 2026.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Öffnungszeiten:** Montag–Freitag 09:00 – 19:00, Samstag–Sonntag 09:00 – 20:00 — Sommerzeiten (1. Juni – 31. August). 1. April – 31. Mai und 1. September – 31. Oktober: täglich 9:00–18:00 Uhr; 1. November – 31. März: täglich 9:00–17:00 Uhr. Die letzte Eintrittskarte wird 30 Minuten vor Schließung verkauft. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar.
- **Eintritt:** 20 Lei — Rentner 10 Lei, Schüler 5 Lei
- **Besuchsdauer:** ½–1 Std. — Schätzung, Hof und Galerien
- **Mit Kindern:** Ja — unter 7 Jahren kostenlos
- **Beste Reisezeit:** Ganzjährig — ganzjährig geöffnet
- **Adresse:** Strada Octavian Goga 55, Feldioara, Kreis Brașov
- **Koordinaten:** 45.8202, 25.606
- **Telefon:** +40 268 265 403
- **Website:** https://primaria-feldioara.ro/cetatea-feldioara-marienburg/
- **Wikipedia:** https://de.wikipedia.org/wiki/Marienburg_(Feldioara)
- **Wikidata:** https://www.wikidata.org/wiki/Q12723859
- **Kategorien:** [Burgen und Festungen](https://peplaiuri.ro/de/cetati-si-fortificatii), [Denkmäler und historische Stätten](https://peplaiuri.ro/de/monumente-si-situri-istorice)

## Über Burg Marienburg (Cetatea Feldioara)

Die Burg Marienburg (Cetatea Feldioara; ungarisch Földvár) steht auf einem Hügel am Fluss Homorod, in dem Dorf, das ihr den Namen gab. 1211 übergab König Andreas II. das Gebiet dem Deutschen Orden, um die Einfälle der Kumanen aufzuhalten, und Marienburg wurde bis zur Vertreibung des Ordens 1225 zum Mittelpunkt seiner Herrschaft im Burzenland. Von der Steinbefestigung des Ordens ist nur ein Mauerstück an der Nordwestseite erhalten.

Die Burg, die man heute sieht, ist weitgehend eine Bauernburg, die in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts von der Ortsgemeinschaft errichtet wurde, nachdem erst die Tataren (1241) und dann die Türken (1430) die Siedlung verwüstet hatten. Eine Urkunde von 1439 erwähnt, dass die Sachsen das „castrum“ verstärkten. Die 6–7 m hohen Mauern umschließen einen ovalen Hof mit dem Eingang auf der Südseite, geschützt von Türmen. 1457 beschädigte Vlad der Pfähler die Burg, und die Einheimischen bauten sie im selben Jahr wieder auf. Später verlor sie ihre militärische Funktion und diente der sächsischen Gemeinschaft als Lager.

Viele Jahre lang eine Ruine, wurde die Burg zwischen 2013 und 2017 mit Mitteln des Kreisrats Kronstadt (Brașov) restauriert. Die Restauratoren konservierten das Alte, bauten Mauern und die vier Türme nach dem Aussehen des 17. Jahrhunderts wieder auf und verwendeten Holz für den Wehrgang, damit sich das Neue vom Original unterscheiden lässt. Seitdem ist sie zu besichtigen; verwaltet wird sie von der Gemeinde Marienburg.

### Was Sie sehen können

Sie betreten den Innenhof, in dem der Grundriss der Kapelle und des Zisterzienserklosters, das nach 1241 über den Ruinen der Ordensgebäude entstand, auf Bodenhöhe markiert ist; der Brunnen wurde rekonstruiert. Sie können die Holzgalerie der Mauer und die Türme besteigen; vom Aussichtspunkt blicken Sie über das Burzenland, mit dem Persaner Gebirge und dem Schuler (Postăvarul) am Horizont.

Infotafeln erläutern die Geschichte des Ortes, und im Bering finden Veranstaltungen statt (das Festival „Trandafirul din Cetate“, mittelalterliche Umzüge, Kinderworkshops).

### Gut zu wissen

Die Museumsräume für die archäologischen Funde (Jungsteinzeit, geto-dakisch, Mittelalter) sind noch in Vorbereitung. Die Kirchenburg des Dorfes, eine eigene Sehenswürdigkeit, wird separat besichtigt.

## Nicht verpassen

- Ein Spaziergang auf der Holzgalerie der Mauern, mit Blick über das Burzenland.
- Der Grundriss der Kapelle und des Zisterzienserklosters, im Innenhof am Boden markiert.
- Der wiederaufgebaute Brunnen im Hof, nach örtlichen Quellen rund 70 m tief.
- Der Kontrast zwischen der originalen Nordwestmauer und der übrigen, in Holz und Ziegel wiederaufgebauten Burg.

## Gut zu wissen vor dem Besuch

### Anreise

**Mit dem Auto:** Marienburg (Feldioara) liegt an der DN13 (E60), ~20 km von Kronstadt (Brașov) (~25 Min.) in Richtung Schäßburg (Sighișoara); die Burg steht auf dem Hügel über dem Dorf, an der Strada Octavian Goga.

### Preise und Ermäßigungen

Erwachsene 20 Lei, Rentner 10 Lei, Schüler und Studenten 5 Lei. Kostenlos: Kinder unter 7 Jahren, Kinder aus Förderschulen und Betreuungseinrichtungen, Kriegsveteranen, Menschen mit Behinderung (mit einer Begleitperson) und eine Begleitperson pro Gruppe; bei Gruppen von 10 Personen ist die 11. Person frei. Professionelle Fotoshootings kosten extra, ebenso standesamtliche Trauungen und Veranstaltungen.

### Regeln

Die Besichtigung erfolgt auf eigene Faust. Galerien und Türme erreicht man über Holztreppen; Vorsicht mit kleinen Kindern. Für Fotoshootings, professionelle Filmaufnahmen und Veranstaltungen sind eine Genehmigung und eine Gebühr nötig.

## Details

- **Bauzeit:** 13.–15. Jahrhundert
- **Bauherr:** der Deutsche Orden
- **Erhaltungszustand:** restauriert
- **Epoche:** Mittelalter

## Häufige Fragen zu Burg Marienburg (Cetatea Feldioara)

**Was kostet der Eintritt für Burg Marienburg (Cetatea Feldioara)?**

Der Eintritt für Burg Marienburg (Cetatea Feldioara) kostet 20 Lei (Rentner 10 Lei, Schüler 5 Lei). Erwachsene 20 Lei, Rentner 10 Lei, Schüler und Studenten 5 Lei. Kostenlos: Kinder unter 7 Jahren, Kinder aus Förderschulen und Betreuungseinrichtungen, Kriegsveteranen, Menschen mit Behinderung (mit einer Begleitperson) und eine Begleitperson pro Gruppe; bei Gruppen von 10 Personen ist die 11. Person frei. Professionelle Fotoshootings kosten extra, ebenso standesamtliche Trauungen und Veranstaltungen.

**Wann ist Burg Marienburg (Cetatea Feldioara) geöffnet?**

Öffnungszeiten von Burg Marienburg (Cetatea Feldioara): Montag–Freitag 09:00 – 19:00, Samstag–Sonntag 09:00 – 20:00. Sommerzeiten (1. Juni – 31. August). 1. April – 31. Mai und 1. September – 31. Oktober: täglich 9:00–18:00 Uhr; 1. November – 31. März: täglich 9:00–17:00 Uhr. Die letzte Eintrittskarte wird 30 Minuten vor Schließung verkauft. Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar.

**Wie lange dauert ein Besuch von Burg Marienburg (Cetatea Feldioara)?**

Ein Besuch von Burg Marienburg (Cetatea Feldioara) dauert etwa ½–1 Std. (Schätzung, Hof und Galerien).

**Kann man Burg Marienburg (Cetatea Feldioara) mit Kindern besuchen?**

Ja, Burg Marienburg (Cetatea Feldioara) eignet sich für Kinder (unter 7 Jahren kostenlos).

**Wie kommt man zu Burg Marienburg (Cetatea Feldioara)?**

Burg Marienburg (Cetatea Feldioara) befindet sich an der Adresse Strada Octavian Goga 55, Feldioara, Kreis Brașov. Mit dem Auto: Marienburg (Feldioara) liegt an der DN13 (E60), ~20 km von Kronstadt (Brașov) (~25 Min.) in Richtung Schäßburg (Sighișoara); die Burg steht auf dem Hügel über dem Dorf, an der Strada Octavian Goga.

**Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Burg Marienburg (Cetatea Feldioara)?**

Die beste Reisezeit für Burg Marienburg (Cetatea Feldioara): Ganzjährig (ganzjährig geöffnet).

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Zuletzt aktualisiert: 13. Oktober 2026
Quelle: Pe Plaiuri (https://peplaiuri.ro/de) — Reiseführer zu Sehenswürdigkeiten in Rumänien
