# Kloster Bogdana

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> Im Zentrum von Rădăuți ist die Nikolauskirche, um 1360 von Bogdan I. gestiftet, die älteste erhaltene Steinkirche der Moldau und die Grabstätte der ersten moldauischen Fürsten.

**Auf einen Blick:** Klöster in Rădăuți, Kreis Suceava. Der Besuch dauert 45 Min. Angaben geprüft am 21. Oktober 2026.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Öffnungszeiten:** Das Kloster veröffentlicht keine Öffnungszeiten für Kirche und Museum. Es ist ein aktives Mönchskloster, täglich für Gläubige geöffnet; kommen Sie tagsüber und achten Sie auf die Gottesdienste. Am 1. Juli, dem Fest des heiligen Leontie, und am 6. Dezember, dem Nikolaustag, kommen viele Pilger.
- **Besuchsdauer:** 45 Min. — Kirche und Hof
- **Mit Kindern:** Ja — angemessene Kleidung und Ruhe
- **Beste Reisezeit:** Ganzjährig — Frühling und Sommer
- **Adresse:** Strada Bogdan Vodă 4-6, Rădăuți, Kreis Suceava
- **Koordinaten:** 47.84269, 25.91643
- **Wikipedia:** https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Bogdana
- **Wikidata:** https://www.wikidata.org/wiki/Q594737
- **Kategorien:** [Klöster](https://peplaiuri.ro/de/manastiri), [Denkmäler und historische Stätten](https://peplaiuri.ro/de/monumente-si-situri-istorice)

## Über Kloster Bogdana

Die Nikolauskirche des Klosters Bogdana wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts von Bogdan I. errichtet, dem Woiwoden, der aus der Maramuresch (Maramureș) kam und die Moldau als eigenständigen Staat begründete. Sie gilt als ältester gemauerter Kirchenbau der Moldau, der seine ursprüngliche Form bewahrt hat: eine hohe Kirche ohne Turm, mit 1,40 Meter dicken Mauern, steilem Dach und weitem Dachvorsprung. Den geschlossenen Vorraum fügte Alexandru Lăpușneanu 1559 hinzu.

Bogdan I. bestimmte sie zur Grablege seiner Familie. Im Naos ruhen er, sein Sohn Lațcu, Stefan I., Roman I. und weitere Mitglieder der ersten Dynastie; die gemeißelten Grabplatten mit kirchenslawischen Inschriften ließ Stefan der Große 1480 zu Ehren seiner Vorfahren auflegen. Unter Alexander dem Guten wurde das Kloster Sitz des Bistums Rădăuți, bis 1782. Die Österreicher lösten es 1783 auf und machten es zur Pfarrkirche; das Klosterleben wurde erst 1992 wieder aufgenommen, mit einer Mönchsgemeinschaft.

Zwischen 2017 und 2020 wurden in einem EU-geförderten Projekt die Kirche, die Malerei, der Glockenturm und das ehemalige Bischofshaus restauriert. Dabei entdeckte man im Dachboden der Kirche vier Zellen, einen Altar und eine gemalte Szene des Jüngsten Gerichts.

### Was Sie sehen können

Vom Hof mit seinen Steinwegen und alten Bäumen aus wirkt die Kirche wie ein massiver Steinblock, das hohe Dach reicht weit über die Mauern herab; davor steht der Glockenturm von 1781. Innen verbinden sich romanische, byzantinische und gotische Elemente: ein Mittelschiff und zwei Seitenschiffe, getrennt durch mächtige Pfeiler. Die heutige Malerei ist größtenteils die 1880 von Epaminonda Bucevschi über älteren Schichten erneuerte; im Altarraum sind Szenen aus der Zeit Stefans des Großen erhalten.

Im Naos liegen die Fürstengräber mit ihren gemeißelten Platten, an der Südwestwand befindet sich das Votivbild der Stifter. Hier ruhen auch die Reliquien des heiligen Hierarchen Leontie von Rădăuți, Bischof zur Zeit Alexanders des Guten, die bei den archäologischen Grabungen von 1974–1977 wiedergefunden wurden. Im Hof stehen außerdem die neue Kirche des heiligen Leontie von 1998 und das Klostermuseum im ehemaligen Bischofshaus.

## Nicht verpassen

- Die Silhouette der Steinkirche aus dem 14. Jahrhundert, ohne Turm, mit hohem Dach und weitem Dachvorsprung, vom Weg beim Glockenturm aus gesehen.
- Die 1480 von Stefan dem Großen gemeißelten Grabplatten für Bogdan I., Lațcu, Stefan I. und Roman I. im Naos.
- Das Votivbild der Stifter an der Südwestwand des Naos.
- Der Schrein mit den Reliquien des heiligen Hierarchen Leontie von Rădăuți.
- Der Glockenturm von 1781, errichtet von Bischof Dosoftei Herescu, dem letzten Bischof mit Sitz hier.

## Gut zu wissen vor dem Besuch

### Anreise

**Mit dem Auto:** Das Kloster liegt im Zentrum von Rădăuți, in der Strada Bogdan Vodă. Von Suceava sind es ca. 36 km (ca. 40 Min.), von Gura Humorului ca. 43 km (ca. 1 Std.), von Jassy (Iași) ca. 185 km (ca. 3,5 Std.). Leicht kombinieren lässt sich der Besuch mit dem Kloster Sucevița (ca. 19 km) und dem Kloster Putna (ca. 31 km), in der Stadt mit dem Ethnografischen Museum, nur wenige Schritte entfernt.

**Öffentliche Verkehrsmittel:** Von Suceava fahren häufig Busse und Kleinbusse nach Rădăuți. Der Bahnhof Rădăuți liegt ca. 1 km zu Fuß vom Kloster; Züge aus Suceava erfordern meist einen Umstieg in Dornești.

### Preise und Ermäßigungen

Das Kloster veröffentlicht keine Preise für Eintritt, Museum oder Fotografieren; erkundigen Sie sich vor Ort.

### Regeln

Es ist ein aktives Mönchskloster: angemessene Kleidung (Schultern und Knie bedeckt), Ruhe auf dem Gelände und Respekt vor den Gottesdiensten. Fragen Sie, bevor Sie in der Kirche fotografieren. Malerei und Grabplatten sind alt und empfindlich: Berühren Sie sie nicht und treten Sie nicht auf die Gräber im Naos.

### Ausstattung

Klostermuseum im ehemaligen Bischofshaus · Kirchenladen · der Hof ist eben, mit Steinwegen

## Details

- **Bauzeit:** 14. Jahrhundert
- **Stifter:** Bogdan I.
- **Patrozinium:** Heiliger Nikolaus
- **Konfession:** orthodox
- **Baustil:** frühmoldauisch
- **Epoche:** Mittelalter

## Häufige Fragen zu Kloster Bogdana

**Wie lange dauert ein Besuch von Kloster Bogdana?**

Ein Besuch von Kloster Bogdana dauert etwa 45 Min. (Kirche und Hof).

**Kann man Kloster Bogdana mit Kindern besuchen?**

Ja, Kloster Bogdana eignet sich für Kinder (angemessene Kleidung und Ruhe).

**Wie kommt man zu Kloster Bogdana?**

Kloster Bogdana befindet sich an der Adresse Strada Bogdan Vodă 4-6, Rădăuți, Kreis Suceava. Mit dem Auto: Das Kloster liegt im Zentrum von Rădăuți, in der Strada Bogdan Vodă. Von Suceava sind es ca. 36 km (ca. 40 Min.), von Gura Humorului ca. 43 km (ca. 1 Std.), von Jassy (Iași) ca. 185 km (ca. 3,5 Std.). Leicht kombinieren lässt sich der Besuch mit dem Kloster Sucevița (ca. 19 km) und dem Kloster Putna (ca. 31 km), in der Stadt mit dem Ethnografischen Museum, nur wenige Schritte entfernt. Öffentliche Verkehrsmittel: Von Suceava fahren häufig Busse und Kleinbusse nach Rădăuți. Der Bahnhof Rădăuți liegt ca. 1 km zu Fuß vom Kloster; Züge aus Suceava erfordern meist einen Umstieg in Dornești.

**Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Kloster Bogdana?**

Die beste Reisezeit für Kloster Bogdana: Ganzjährig (Frühling und Sommer).

## Sehenswürdigkeiten in der Nähe

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Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026
Quelle: Pe Plaiuri (https://peplaiuri.ro/de) — Reiseführer zu Sehenswürdigkeiten in Rumänien
