# Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei)

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> Eine kleine, als Kirche eingerichtete Höhle im Wald bei Ion Corvin, in der der Überlieferung nach der Apostel Andreas lebte; um sie herum entstand ein Kloster, Ziel einer Wallfahrt am 30. November.

**Auf einen Blick:** Klöster in Ion Corvin, Kreis Constanța. Der Besuch dauert ½–1 Std. Angaben geprüft am 21. Oktober 2026.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Öffnungszeiten:** Weder das Kloster noch das Erzbistum Tomis veröffentlicht Öffnungszeiten. Als aktives Mönchskloster kann es tagsüber besucht werden, ohne die Gottesdienste zu stören. Zum Patronatsfest (30. November) wird die Gottesdienstordnung auf der Website des Erzbistums Tomis bekannt gegeben.
- **Besuchsdauer:** ½–1 Std. — am 30. November stundenlang
- **Mit Kindern:** Ja — die Höhle ist klein und niedrig
- **Beste Reisezeit:** April – Oktober — meiden Sie den 30. November
- **Adresse:** im Wald bei Ion Corvin, an einer Nebenstraße der DN3, Ion Corvin, Kreis Constanța
- **Koordinaten:** 44.09004, 27.82589
- **Website:** https://arhiepiscopiatomisului.ro/2021/11/29/manastirea-pestera-sf-ap-andrei/
- **Wikipedia:** https://ro.wikipedia.org/wiki/Pe%C8%99tera_Sf%C3%A2ntului_Andrei
- **Wikidata:** https://www.wikidata.org/wiki/Q18545389
- **Kategorien:** [Klöster](https://peplaiuri.ro/de/manastiri)

## Über Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei)

Die Höhle des heiligen Andreas ist eine kleine Kalksteingrotte, versteckt in einem Wald im Süden der Dobrudscha, am Rand der Gemeinde Ion Corvin. Nach christlicher Überlieferung soll der Apostel Andreas hier Zuflucht gefunden haben, als er im 1. Jahrhundert in Kleinskythien das Evangelium predigte, und die Menschen der Gegend mit dem Wasser einer nahen Quelle getauft haben. Für diese Verbindung gibt es keine historischen oder archäologischen Belege, und Historiker weisen darauf hin, dass sich die Geschichte erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verbreitete; für Gläubige ist der Ort dennoch einer der wichtigsten des Landes.

Die Grotte wurde vom Theologen Ion Dinu gesäubert, als Gebetsstätte eingerichtet und im Sommer 1944 geweiht, in den Jahren des Kommunismus dann aufgegeben. Im Dezember 1990 belebten zwei Mönche aus dem Kloster Neamț das Klosterleben hier wieder: zunächst als Skit, ab 1994 als Mönchskloster des Erzbistums Tomis. Die Kapelle „Schutz der Gottesmutter“ wurde 1995 geweiht, die große Kirche, 1994 begonnen, wurde 2000 vollendet und zwischen 2003 und 2006 ausgemalt.

Seit 1997 ist der heilige Andreas Schutzpatron Rumäniens, und an seinem Festtag, dem 30. November, seit 2012 gesetzlicher Feiertag, ist das Kloster Ziel einer Wallfahrt, zu der jedes Jahr Tausende Menschen kommen.

### Was Sie sehen können

Der Höhleneingang wird von einer Steinfassade mit drei Bögen und einem Kreuz abgeschlossen, am Fuß eines bewaldeten Hangs. Im Inneren ist der niedrige, in den Fels gehauene Raum voller Ikonen, bestickter Tücher und Öllampen; in einer Nische mit einem steinernen Bett, bedeckt mit einer Wolldecke, soll sich der Überlieferung nach der Apostel ausgeruht haben. Pilger stecken kleine Ikonen und Kreuze in die Spalten der Wände. Eine zweite, kleinere Grotte ist ebenso geschmückt.

Auf der Lichtung vor der Höhle steht die große, weiße Klosterkirche mit vier Türmen, daneben die Kapelle, die Mönchszellen und das Refektorium. Nicht weit von der Höhle liegt die Quelle des heiligen Andreas, aus der Pilger Wasser schöpfen; der Legende nach ließ der Apostel sie hervorsprudeln, indem er mit seinem Stab auf den Fels schlug.

### Gut zu wissen

Am 30. November und am Vortag, wenn der Erzbischof von Tomis im Kloster zelebriert, kommen Tausende Pilger: Die Straße durch den Wald ist überlastet, und an der Höhle steht man stundenlang an. Für einen ruhigen Besuch wählen Sie einen anderen Tag. Einige Kilometer weiter westlich liegt das Kloster Dervent, zu dem der Skit anfangs gehörte.

## Nicht verpassen

- Der Höhlenraum mit dem steinernen Bett, in dem sich der heilige Andreas der Überlieferung nach ausruhte.
- Die Steinfassade mit drei Bögen am Höhleneingang.
- Die Quelle des heiligen Andreas, aus der Pilger Wasser schöpfen.
- Die große Klosterkirche mit vier Türmen, ausgemalt zwischen 2003 und 2006.

## Gut zu wissen vor dem Besuch

### Anreise

**Mit dem Auto:** Die Höhle liegt ~10 km westlich von Adamclisi, nahe der DN3, der Straße zwischen Konstanza (Constanța) und Ostrov. Von Konstanza sind es ~80 km (~1 Std. 30 Min.), von Bukarest ~200 km (~3 Std.), über die Autobahn A2 und dann über die Straßen der südlichen Dobrudscha. Am Rand der Gemeinde Ion Corvin weist ein Schild auf die ~3–4 km lange Nebenstraße durch den Wald bis zum Kloster. Ein Besuch lässt sich leicht mit Tropaeum Traiani in Adamclisi verbinden.

**Öffentliche Verkehrsmittel:** Eine regelmäßige Verbindung zum Kloster ist nicht bestätigt. Ohne Auto bleiben realistisch ein Taxi oder eine organisierte Wallfahrt; zum Patronatsfest setzen Reisebüros und Pfarreien Busse aus dem ganzen Land ein.

### Parken

Das Kloster veröffentlicht keine Informationen zum Parken. An gewöhnlichen Tagen parkt man in der Regel neben dem Kloster; am Patronatsfest, wenn Tausende Pilger kommen, müssen Sie damit rechnen, das Auto weiter entfernt an der Zufahrt abzustellen und zu Fuß zu gehen.

### Preise und Ermäßigungen

Das Kloster veröffentlicht keine Preise; bei orthodoxen Klöstern ist der Zutritt zum Gelände in der Regel kostenlos.

### Regeln

Angemessene Kleidung: Schultern und Knie bedeckt, Frauen mit bedecktem Kopf in der Kirche und in der Höhle. Ruhe auf dem Gelände, Handys während der Gottesdienste aus; fotografieren Sie in der Kirche und in der Höhle nicht ohne Zustimmung der Mönche. Halten Sie die Reihenfolge am Höhleneingang ein. Haustiere sind auf dem Gelände nicht erlaubt.

### Ausstattung

Klosterladen mit Kerzen und kleinen Ikonen · Quelle beim Kloster · die Höhle ist eng und hat Stufen am Eingang, mit dem Rollstuhl schwer zugänglich

## Details

- **Patrozinium:** Hl. Apostel Andreas
- **Konfession:** orthodox

## Häufige Fragen zu Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei)

**Wie lange dauert ein Besuch von Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei)?**

Ein Besuch von Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei) dauert etwa ½–1 Std. (am 30. November stundenlang).

**Kann man Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei) mit Kindern besuchen?**

Ja, Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei) eignet sich für Kinder (die Höhle ist klein und niedrig).

**Wie kommt man zu Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei)?**

Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei) befindet sich an der Adresse im Wald bei Ion Corvin, an einer Nebenstraße der DN3, Ion Corvin, Kreis Constanța. Mit dem Auto: Die Höhle liegt ~10 km westlich von Adamclisi, nahe der DN3, der Straße zwischen Konstanza (Constanța) und Ostrov. Von Konstanza sind es ~80 km (~1 Std. 30 Min.), von Bukarest ~200 km (~3 Std.), über die Autobahn A2 und dann über die Straßen der südlichen Dobrudscha. Am Rand der Gemeinde Ion Corvin weist ein Schild auf die ~3–4 km lange Nebenstraße durch den Wald bis zum Kloster. Ein Besuch lässt sich leicht mit Tropaeum Traiani in Adamclisi verbinden. Öffentliche Verkehrsmittel: Eine regelmäßige Verbindung zum Kloster ist nicht bestätigt. Ohne Auto bleiben realistisch ein Taxi oder eine organisierte Wallfahrt; zum Patronatsfest setzen Reisebüros und Pfarreien Busse aus dem ganzen Land ein.

**Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei)?**

Die beste Reisezeit für Höhle des heiligen Andreas (Peștera Sfântului Andrei): April – Oktober (meiden Sie den 30. November).

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Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2026
Quelle: Pe Plaiuri (https://peplaiuri.ro/de) — Reiseführer zu Sehenswürdigkeiten in Rumänien
