# Große Synagoge (Sinagoga Mare)

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> Eine 1845–1846 von aschkenasischen Juden aus Polen erbaute Synagoge mit neoklassizistischer Fassade und bemaltem, vergoldetem Saal; sie beherbergt die Dauerausstellung zum Holocaust in Rumänien.

**Auf einen Blick:** Denkmäler und historische Stätten in București. Der Besuch dauert 30 Min. Angaben geprüft am 26. Oktober 2026.

## Das Wichtigste auf einen Blick

- **Besuchsdauer:** 30 Min. — Saal und Ausstellung
- **Mit Kindern:** Ja — Ausstellung zu einem schweren Thema
- **Parkplatz:** Ja, gebührenpflichtig — im Stadtzentrum, gebührenpflichtig
- **Beste Reisezeit:** Ganzjährig — ganzjährig
- **Adresse:** Strada Vasile Adamache 11, București
- **Koordinaten:** 44.42956, 26.10861
- **Website:** https://www.jewishfed.ro/index.php/sinagogi-din-romania/392-sinagoga-mare-din-bucuresti
- **Wikipedia:** https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fe_Synagoge_(Bukarest)
- **Wikidata:** https://www.wikidata.org/wiki/Q2916042
- **Kategorien:** [Denkmäler und historische Stätten](https://peplaiuri.ro/de/monumente-si-situri-istorice)

## Über Große Synagoge (Sinagoga Mare)

Die Große Synagoge (Sinagoga Mare) in der Strada Vasile Adamache wurde 1845–1846 von der Gemeinde der aus Polen stammenden aschkenasischen Juden errichtet und hieß deshalb anfangs Polnische Synagoge. Den Namen „Groß“ erhielt sie, weil sie lange Zeit das größte Bethaus der Juden Bukarests war. Die Gottesdienste folgten dem neologen Ritus, mit Chor und Orgel. Das Gebäude wurde 1865 repariert, 1903 vom Architekten Stomer umgestaltet und 1909 im Bereich des Toraschreins unter Petre Antonescu verändert; 1936 wurde der Saal von Ghershon Horowitz im Rokoko-Stil neu bemalt.

Nach dem Erdbeben vom November 1940 und der Verwüstung durch die Legionäre im Januar 1941 wurde die Synagoge 1945 instand gesetzt und 1980 gesichert. In den 1980er Jahren verdeckten die in der Gegend errichteten Wohnblöcke sie fast vollständig vor Blicken von der Straße. Heute wird sie nicht mehr für regelmäßige Gottesdienste genutzt; seit den 1990er Jahren beherbergt sie die Dauerausstellung für die jüdischen Märtyrer und den Holocaust in Rumänien.

### Was Sie sehen können

Die gelbe neoklassizistische Fassade hat ein rundes Fenster mit Davidstern und eine hebräische Inschrift über dem Portal. Der Saal mit über 700 m² ist der eindrucksvollste Teil: eine mit bunten Medaillons bemalte Decke, Emporen im Obergeschoss, vergoldete Kronleuchter und ein reich geschmückter Toraschrein, darüber ein Davidstern und die Gesetzestafeln. An den Wänden der Empore sind Tafeln mit Dokumenten und Fotografien zur Verfolgung der Juden in Rumänien ausgestellt.

### Gut zu wissen

Die Synagoge liegt zurückgesetzt zwischen Wohnblöcken, nahe der Piața Unirii, und ist von der Straße nur teilweise zu sehen. Sie ist ein Ort des Gedenkens und des Gebets: Das Thema der Ausstellung ist schwer, und der Besuch erfordert angemessene Kleidung.

## Nicht verpassen

- Die gelbe neoklassizistische Fassade mit rundem Fenster in Form eines Davidsterns.
- Die mit bunten Medaillons bemalte Decke und die vergoldeten Kronleuchter im großen Saal.
- Der reich geschmückte Toraschrein mit Davidstern und den Gesetzestafeln darüber.
- Die Dauerausstellung zum Holocaust in Rumänien auf der Empore des Saals.

## Gut zu wissen vor dem Besuch

### Anreise

**Mit dem Auto:** Die Synagoge liegt im Viertel Piața Unirii, in der Strada Vasile Adamache, ~500 m von der [Chorsynagoge](https://peplaiuri.ro/de/templul-coral-bucuresti) entfernt, einem weiteren jüdischen Gotteshaus des Viertels. Die Gegend ist belebt, am einfachsten lassen Sie das Auto in einem nahen Parkhaus stehen und gehen das letzte Stück zu Fuß.

**Öffentliche Verkehrsmittel:** mit der U-Bahn bis zur Station Piața Unirii, dann einige Minuten zu Fuß, oder mit den Bussen und Straßenbahnen, die durch das Zentrum fahren.

### Parken

Das Zentrum von Bukarest hat gebührenpflichtiges Parken an der Straße und in nahen Parkhäusern; prüfen Sie Markierung und Tarif an Ihrem Halteplatz.

### Regeln

Ein Ort des Gedenkens und des Gebets: angemessene Kleidung, leise Stimme, Gegenstände, Tafeln und Dekoration werden nicht berührt. Fotografiert wird im Inneren mit Respekt vor dem Ort und den Exponaten.

## Details

- **Epoche:** 1845–1846

## Häufige Fragen zu Große Synagoge (Sinagoga Mare)

**Wie lange dauert ein Besuch von Große Synagoge (Sinagoga Mare)?**

Ein Besuch von Große Synagoge (Sinagoga Mare) dauert etwa 30 Min. (Saal und Ausstellung).

**Kann man Große Synagoge (Sinagoga Mare) mit Kindern besuchen?**

Ja, Große Synagoge (Sinagoga Mare) eignet sich für Kinder (Ausstellung zu einem schweren Thema).

**Wo kann man bei Große Synagoge (Sinagoga Mare) parken?**

Bei Große Synagoge (Sinagoga Mare) gibt es gebührenpflichtige Parkplätze (im Stadtzentrum, gebührenpflichtig). Das Zentrum von Bukarest hat gebührenpflichtiges Parken an der Straße und in nahen Parkhäusern; prüfen Sie Markierung und Tarif an Ihrem Halteplatz.

**Wie kommt man zu Große Synagoge (Sinagoga Mare)?**

Große Synagoge (Sinagoga Mare) befindet sich an der Adresse Strada Vasile Adamache 11, București. Mit dem Auto: Die Synagoge liegt im Viertel Piața Unirii, in der Strada Vasile Adamache, ~500 m von der Chorsynagoge entfernt, einem weiteren jüdischen Gotteshaus des Viertels. Die Gegend ist belebt, am einfachsten lassen Sie das Auto in einem nahen Parkhaus stehen und gehen das letzte Stück zu Fuß. Öffentliche Verkehrsmittel: mit der U-Bahn bis zur Station Piața Unirii, dann einige Minuten zu Fuß, oder mit den Bussen und Straßenbahnen, die durch das Zentrum fahren.

**Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Große Synagoge (Sinagoga Mare)?**

Die beste Reisezeit für Große Synagoge (Sinagoga Mare): Ganzjährig (ganzjährig).

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Zuletzt aktualisiert: 26. Oktober 2026
Quelle: Pe Plaiuri (https://peplaiuri.ro/de) — Reiseführer zu Sehenswürdigkeiten in Rumänien
