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Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia)

Route
Ein runder Steinturm und die Ecke einer flechtenbewachsenen Mauer, dahinter ein Wasserarm und die Donauaue
Cipriansandu · CC BY-SA 3.0 ro
Gesicherter Abschnitt der Ringmauer am Rand des Hügels, aus der Ferne über die Bäume der Aue gesehen

Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia)

Ein runder Steinturm und die Ecke einer flechtenbewachsenen Mauer, dahinter ein Wasserarm und die Donauaue
Cipriansandu · CC BY-SA 3.0 ro
Gesicherter Abschnitt der Ringmauer am Rand des Hügels, aus der Ferne über die Bäume der Aue gesehen
Panorama des Hügels mit den Ruinen der Festung inmitten der flachen Donauaue
Überwucherte Steinmauern im Inneren der Festung unter den Schutzdächern aus Metall
Leontin l · CC BY-SA 4.0
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Heute geöffnet
Keine Angaben
Öffnungszeiten unbekannt
Eintritt
Keine Angaben
Besuchsdauer
½–1 Std.
Rundgang an den Mauern
Mit Kindern
Ja
unebener Boden, dichter Bewuchs
Parkplatz
Keine Angaben
Beste Reisezeit
April – Oktober
im Sommer morgens kommen

Über Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia)

Die Festung Dinogetia liegt auf dem Hügel „Bisericuța“, einer felsigen Erhebung in der Donauaue, ~5 km nordwestlich des Dorfes Garvăn, nahe der Mündung des Sereth (Siret) in die Donau und gegenüber von Galați auf der anderen Flussseite. Vor den Römern lebten hier Geten; im 2. Jahrhundert war an dieser Stelle eine römische Garnison stationiert: Ziegelstempel und Inschriften nennen Abteilungen der Legionen V Macedonica und I Italica, Hilfskohorten und die Flotte Classis Flavia Moesica. Der Name erscheint bereits beim Geographen Ptolemäus.

Die heute sichtbare Festung entstand Ende des 3. und Anfang des 4. Jahrhunderts unter Diokletian: eine trapezförmige Anlage von ~1,2 ha mit ~2,5 m dicker Mauer und 14 hufeisen- und fächerförmigen Türmen. Unter den Kaisern Anastasios und Justinian wurde sie erneuert, beim Einfall der Kutriguren 559 brannte sie nieder, und um die Wende vom 6. zum 7. Jahrhundert wurde sie aufgegeben. Nach 971, als Byzanz an die Donau zurückkehrte, entstand innerhalb der Mauern eine Siedlung aus Grubenhäusern mit einer kleinen Kirche in der Mitte, die bis in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts bewohnt war. Die Ausgrabungen begannen 1939 unter Gheorghe Ștefan und wurden mit Unterbrechungen bis in die 2010er-Jahre fortgesetzt.

Dinogetia gehört zum Antrag „Grenzen des Römischen Reiches – Donaulimes (Rumänien)“, der seit 2020 auf der Tentativliste des UNESCO-Welterbes steht.

Angaben geprüft am 21. Oktober 2026.

Nicht verpassen
  • Die Ringmauer aus der Zeit Diokletians, ~2,5 m dick, mit hufeisen- und fächerförmigen Türmen.
  • Das Haupttor an der Ostseite, der Eingang zur spätrömischen Festung.
  • Die Fundamente der Basilika aus dem 5.–6. Jahrhundert, erneuert unter Anastasios und Justinian.
  • Der Blick vom Hügel über die Donauaue bis nach Galați.

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Mit dem Auto: Von Tulcea sind es ~69 km (~1 Std. 15 Min.) über die DN22 durch Isaccea bis Garvăn, dann ~4 km auf der DN22E nach Norden; von dort führt ein Feldweg ~1 km nach Osten zur Festung. Von Galați sind es ~15 km: Mit der Fähre Galați – I.C. Brătianu über die Donau, dann auf der DN22E nach Süden (~50 Min. inklusive Wartezeit an der Fähre). Von Brăila sind es ~32 km (~35 Min.) über die Donaubrücke bei Brăila und die DN22 bis Garvăn, von Bukarest ~250 km (~3 Std. 30 Min.) über A2 und DN21 Richtung Brăila, dann über die Brücke und auf der DN22.

Öffentliche Verkehrsmittel: Der Fundort ist nicht an den öffentlichen Verkehr angebunden; praktisch ist ein Taxi aus Galați (mit der Fähre), Măcin oder Tulcea.

Preise und Ermäßigungen

Weder Eintrittspreise noch offizielle Öffnungszeiten sind veröffentlicht.

Regeln

Klettern Sie nicht auf die Mauern und verschieben Sie keine Steine: Die Ruinen sind empfindlich, der Fundort ist ein archäologisches Schutzgebiet. Der Boden ist uneben und überwuchert, ohne angelegte Wege: geschlossene Schuhe, lange Hosen, Wasser und Sonnenschutz mitbringen.

Ausstattung

Kein Besucherzentrum, keine Toiletten und kein Laden am Fundort angekündigt · kein Schatten auf dem Hügel

Häufige Fragen zu Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia)

Wie lange dauert ein Besuch von Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia)?
Ein Besuch von Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia) dauert etwa ½–1 Std. (Rundgang an den Mauern).
Kann man Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia) mit Kindern besuchen?
Ja, Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia) eignet sich für Kinder (unebener Boden, dichter Bewuchs).
Wie kommt man zu Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia)?
Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia) befindet sich an der Adresse Hügel Bisericuța, ~1 km östlich der DN22E und ~5 km nordwestlich des Dorfes Garvăn, Garvăn, Kreis Tulcea. Mit dem Auto: Von Tulcea sind es ~69 km (~1 Std. 15 Min.) über die DN22 durch Isaccea bis Garvăn, dann ~4 km auf der DN22E nach Norden; von dort führt ein Feldweg ~1 km nach Osten zur Festung. Von Galați sind es ~15 km: Mit der Fähre Galați – I.C. Brătianu über die Donau, dann auf der DN22E nach Süden (~50 Min. inklusive Wartezeit an der Fähre). Von Brăila sind es ~32 km (~35 Min.) über die Donaubrücke bei Brăila und die DN22 bis Garvăn, von Bukarest ~250 km (~3 Std. 30 Min.) über A2 und DN21 Richtung Brăila, dann über die Brücke und auf der DN22. Öffentliche Verkehrsmittel: Der Fundort ist nicht an den öffentlichen Verkehr angebunden; praktisch ist ein Taxi aus Galați (mit der Fähre), Măcin oder Tulcea.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia)?
Die beste Reisezeit für Festung Dinogetia (Cetatea Dinogetia): April – Oktober (im Sommer morgens kommen).

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