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Die Auferstehungskirche von Südosten, mit den Apsiden und der Südfassade voller Fresken unter dem breiten Schindeldach und dem weißen Turm
Cosmin Cornea from Timisoara, Romania · CC BY 2.0
Das Kloster aus der Luft im Herbst: die viereckige Umfassung mit Ecktürmen, die Kirche in der Mitte des Hofes und die bewaldeten Hügel ringsum

Kloster Sucevița

Die Auferstehungskirche von Südosten, mit den Apsiden und der Südfassade voller Fresken unter dem breiten Schindeldach und dem weißen Turm
Cosmin Cornea from Timisoara, Romania · CC BY 2.0
Das Kloster aus der Luft im Herbst: die viereckige Umfassung mit Ecktürmen, die Kirche in der Mitte des Hofes und die bewaldeten Hügel ringsum
Ausschnitt der Tugendleiter: Mönche steigen die schräge Leiter hinauf, darüber reihen sich dichte Reihen von Engeln mit roten und grünen Flügeln
Die Apsiden der Kirche, in übereinanderliegenden Registern mit Heiligen, Bischöfen und Märtyrern rund um die kleinen Fenster bemalt, im Sonnenlicht
Man vyi · Public domain
Die steinerne Umfassungsmauer mit der Holzgalerie darauf und Blumen an den Fenstern, vom Hof mit beschnittenen Büschen aus gesehen; dahinter der fichtenbewachsene Hügel
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Heute geöffnet
Geschlossen
09:00 – 20:00
Eintritt
Keine Angaben
Besuchsdauer
1–1½ Std.
mit dem Museum 1–2 Std.
Mit Kindern
Ja
angemessene Kleidung und Ruhe
Parkplatz
Ja, kostenlos
gegenüber dem Kloster
Beste Reisezeit
Ganzjährig
morgens, vor den Gruppen

Über Kloster Sucevița

Das Kloster Sucevița ist die letzte große Stiftung mit Außenmalerei im Norden der Moldau und die am besten erhaltene von allen. Erbaut wurde es von der Bojarenfamilie Movilă, drei Brüdern, die in die höchsten Ämter ihrer Zeit aufstiegen: Gheorghe, Bischof von Rădăuți und später Metropolit der Moldau, Ieremia, Fürst der Moldau, und Simion, Fürst der Walachei und der Moldau. Über ihre Mutter, eine Tochter von Petru Rareș, stammten sie von Stefan dem Großen (Ștefan cel Mare) ab. Die Kirche „Auferstehung des Herrn“ wurde ab 1582 errichtet und zu Ostern 1584 geweiht, die gesamte Anlage war bis 1586 fertig; Ieremia und Simion Movilă sind hier begraben.

Die Ausmalung begann 1595 unter der Herrschaft Ieremias und ist das Werk zweier moldauischer Malerbrüder, Ion und Sofronie, mit ihren Gehilfen. In den Fresken überwiegt Grün, und die Szenen bedecken fast jede Wand, innen wie außen; nur die Westwand blieb weiß. Die Kirche wurde 2010 als Erweiterung der Stätte „Kirchen der Moldau“, die 1993 mit acht anderen bemalten Kirchen eingetragen worden war, in das UNESCO-Welterbe aufgenommen.

Anders als die übrigen Moldauklöster wirkt Sucevița wie eine Burg: ein Viereck von etwa 100 auf 104 m mit fast 7 m hohen und 3 m dicken Mauern und Ecktürmen, gelegen im Tal des Flusses Sucevița zwischen bewaldeten Hügeln. Heute ist es ein Nonnenkloster.

Angaben geprüft am 7. Oktober 2026.

Nicht verpassen
  • Die Tugendleiter an der Nordfassade, mit den geordneten Engeln oben und den Teufeln, die die Mönche hinabziehen.
  • Die Wurzel Jesse an der Südfassade, mit über hundert Zweigen und den antiken Philosophen an ihrem Fuß.
  • Das Gebet aller Heiligen an den drei Apsiden, in sieben Registern, die auf die Achse des Altars zulaufen.
  • Die Burgmauern mit den Ecktürmen, vom Hügel hinter dem Kloster aus gesehen.
  • Die gestickten Bildnisse von Ieremia und Simion Movilă im Klostermuseum.

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Mit dem Auto: Von Suceava auf der DN2H bis Rădăuți (ca. 37 km), dann auf der DN17A nach Westen durch Marginea weitere ca. 19 km bis Sucevița (insgesamt ca. 55 km, etwa 1¼ Std.); das Kloster liegt direkt an der Straße. Von Gura Humorului und Voroneț führt der Weg über Marginea (ca. 45 km, über 1 Std.), und zum Kloster Moldovița führt die DN17A weiter über den Ciumârna-Pass (ca. 35 km). Von Jassy (Iași) sind es ca. 200 km (ca. 3½ Std.), von Klausenburg (Cluj-Napoca) ca. 280 km (ca. 6 Std.).

Öffentliche Verkehrsmittel: Der nächste Bahnhof ist in Rădăuți; von dort fahren nur wenige Kleinbusse nach Sucevița, sodass man praktisch mit dem Taxi (ca. 19 km), mit dem Auto oder mit einem organisierten Ausflug ab Suceava anreist.

Parken

Der Parkplatz liegt gegenüber dem Kloster, ist kostenlos und geräumig, auch mit Platz für Reisebusse; an Sommerwochenenden füllt er sich, kommen Sie also besser morgens.

Preise und Ermäßigungen

Die Website des Klosters veröffentlicht weder Eintritts- noch Museums- oder Fotogebühren; erkundigen Sie sich am Eingang.

Regeln

Angemessene Kleidung: Schultern und Knie bedeckt, keine kurzen Hosen; Frauen betreten die Kirche üblicherweise mit Rock und Kopftuch. Ruhe auf dem Gelände und Handys in der Kirche ausgeschaltet. Im Inneren der Kirche wird nicht fotografiert; die Außenmalerei darf fotografiert werden. Berühren Sie die Fresken nicht.

Ausstattung

Museum für religiöse Kunst auf dem Gelände · am Parkplatz gegenüber: WC, Souvenirläden, Imbissstände und ein Motel · Pensionen im Dorf und an der Straße nach Marginea · der Hof ist eben, die Kirche hat Stufen am Eingang

Häufige Fragen zu Kloster Sucevița

Wann ist Kloster Sucevița geöffnet?

Öffnungszeiten von Kloster Sucevița: täglich 09:00 – 20:00. Mehr dazu unter „Öffnungszeiten“

Wie lange dauert ein Besuch von Kloster Sucevița?

Ein Besuch von Kloster Sucevița dauert etwa 1–1½ Std. (mit dem Museum 1–2 Std.).

Kann man Kloster Sucevița mit Kindern besuchen?

Ja, Kloster Sucevița eignet sich für Kinder (angemessene Kleidung und Ruhe).

Wo kann man bei Kloster Sucevița parken?

Bei Kloster Sucevița gibt es kostenlose Parkplätze (gegenüber dem Kloster). Mehr dazu unter „Parken“

Wie kommt man zu Kloster Sucevița?

Kloster Sucevița befindet sich an der Adresse Calea Movileștilor 169 (DN17A), Sucevița, Kreis Suceava. Mehr dazu unter „Anreise“

Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Kloster Sucevița?

Die beste Reisezeit für Kloster Sucevița: Ganzjährig (morgens, vor den Gruppen).

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