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Route
Das Kloster Sihăstria im Herbst vom Hang aus, mit der großen Kirche mit drei Türmen, dem Glockenturm und den rostroten Wäldern ringsum
Curcan ionel · CC BY-SA 4.0
Der Klosterhof mit Steinwegen, dem Museumsgebäude mit hölzerner Veranda und einem achteckigen Holzpavillon vor den Türmen

Kloster Sihăstria

Das Kloster Sihăstria im Herbst vom Hang aus, mit der großen Kirche mit drei Türmen, dem Glockenturm und den rostroten Wäldern ringsum
Curcan ionel · CC BY-SA 4.0
Der Klosterhof mit Steinwegen, dem Museumsgebäude mit hölzerner Veranda und einem achteckigen Holzpavillon vor den Türmen
Der Steinweg zwischen Blumenbeeten, durch einen Bogen gesehen, zu einer weißen Kirche mit gemalten Ikonen an der Fassade
Die kleine Holzkirche am Friedhof mit Schindeldach und Glockenturm zwischen herbstlich gelben Bäumen
Curcan ionel · CC BY-SA 4.0
Der Klosterfriedhof mit schwarzen Holzkreuzen und Grablichtern entlang des Weges vor dem herbstlichen Wald
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Heute geöffnet
Keine Angaben
Öffnungszeiten unbekannt
Eintritt
Keine Angaben
Besuchsdauer
1–1½ Std.
Kirchen, Museum und Friedhof
Mit Kindern
Ja
angemessene Kleidung und Ruhe
Parkplatz
Keine Angaben
Beste Reisezeit
Ganzjährig
voll an den Patronatsfesten

Über Kloster Sihăstria

Das Kloster Sihăstria liegt in einem bewaldeten Tal der Berge von Neamț, am Ende der Straße, die am Kloster Secu vorbei hinaufführt, in einer Gegend, in der schon im 16. Jahrhundert Einsiedler in abgelegenen Zellen lebten. Die Einsiedelei entstand 1655, als sich sieben Hieroschimonachen auf der „Lichtung des Atanasie“ versammelten und Metropolit Ghedeon der Moldau hier die erste Kirche aus Holz errichtete. 1734 baute Bischof Ghedeon von Roman eine neue, und 1821, bei den Kämpfen der Hetairisten gegen die Türken bei Secu, wurde die Niederlassung niedergebrannt.

Die heutige Kirche, geweiht der Geburt der Gottesmutter, wurde 1824–1825 mit Unterstützung von Metropolit Veniamin Costachi vom Steinmetzmeister Nicolae Cerneschi von Grund auf neu errichtet, zusammen mit dem Glockenturm, den Mönchszellen und der Umfassungsmauer. Die fast verlassene Einsiedelei lebte nach 1909 unter Abt Ioanichie Moroi wieder auf und wurde 1947 zum Kloster erhoben.

Berühmt wurde Sihăstria im 20. Jahrhundert durch Vater Cleopa Ilie (1912–1998), Abt und Beichtvater, den Gläubige aus dem ganzen Land aufsuchten, und durch seinen geistlichen Vater Paisie Olaru (1897–1990). Die Synode der Rumänisch-Orthodoxen Kirche sprach beide im Juli 2024 heilig, die örtliche Proklamation fand hier am 7. August 2025 mit 24 Hierarchen und rund 20.000 Pilgern statt; seitdem sind ihre Reliquien in der großen Kirche zur Verehrung ausgestellt.

Angaben geprüft am 21. Oktober 2026.

Nicht verpassen
  • Der Reliquienschrein der heiligen Cleopa und Paisie in der großen Kirche der heiligen Theodora von Sihla.
  • Die Steinkirche von 1824–1825 mit ihrem schlanken Turm und der vergoldeten Ikonostase aus Lindenholz von 1827.
  • Der Klosterfriedhof mit der Stelle der Gräber der beiden Heiligen und dem Grab von Vater Ioanichie Bălan.
  • Die kleine Holzkirche von 1738–1740, aus dem Dorf Hlăpești versetzt und oberhalb des Friedhofs aufgestellt.
  • Das Museum in den restaurierten Zellen mit Handschriften und liturgischen Büchern ab dem 15. Jahrhundert.

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Mit dem Auto: Von Târgu Neamț fahren Sie auf der DN15B nach Westen bis Vânători-Neamț und dann auf der ausgeschilderten Straße zum Kloster Secu; Sihăstria liegt an ihrem Ende, etwa 3 km hinter Secu. Von Târgu Neamț sind es etwa 22 km (25 Min.), von Piatra Neamț 60 km und von Jassy (Iași) 130 km. Das Kloster Neamț und das Wisentreservat liegen in derselben Gegend.

Öffentliche Verkehrsmittel: Die nächste Stadt ist Târgu Neamț; von dort geht es mit dem Taxi oder einem örtlichen Kleinbus weiter (aktuelle Verbindungen vor Ort erfragen).

Preise und Ermäßigungen

Das Kloster veröffentlicht auf seiner offiziellen Website keine Preise; fragen Sie am Eingang nach, vor allem für das Museum.

Regeln

Angemessene Kleidung: Schultern und Knie bedeckt. Ruhe auf dem Gelände und auf dem Friedhof, nicht rauchen. Fragen Sie am Eingang, ob in den Kirchen fotografiert werden darf; während der Gottesdienste keine Fotos.

Ausstattung

Unterkunft im Pilgerhaus des Klosters, Reservierung per Telefon (0233 251 486) · Laden mit religiösen Artikeln · Museum · Klosterverlag

Häufige Fragen zu Kloster Sihăstria

Wie lange dauert ein Besuch von Kloster Sihăstria?
Ein Besuch von Kloster Sihăstria dauert etwa 1–1½ Std. (Kirchen, Museum und Friedhof).
Kann man Kloster Sihăstria mit Kindern besuchen?
Ja, Kloster Sihăstria eignet sich für Kinder (angemessene Kleidung und Ruhe).
Wie kommt man zu Kloster Sihăstria?
Kloster Sihăstria befindet sich an der Adresse am Ende der Straße, die am Kloster Secu vorbei hinaufführt, Vânători-Neamț, Kreis Neamț. Mit dem Auto: Von Târgu Neamț fahren Sie auf der DN15B nach Westen bis Vânători-Neamț und dann auf der ausgeschilderten Straße zum Kloster Secu; Sihăstria liegt an ihrem Ende, etwa 3 km hinter Secu. Von Târgu Neamț sind es etwa 22 km (25 Min.), von Piatra Neamț 60 km und von Jassy (Iași) 130 km. Das Kloster Neamț und das Wisentreservat liegen in derselben Gegend. Öffentliche Verkehrsmittel: Die nächste Stadt ist Târgu Neamț; von dort geht es mit dem Taxi oder einem örtlichen Kleinbus weiter (aktuelle Verbindungen vor Ort erfragen).
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Kloster Sihăstria?
Die beste Reisezeit für Kloster Sihăstria: Ganzjährig (voll an den Patronatsfesten).

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