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Hügel mit Weiden und Waldstücken rund um Roșia Montană, mit einer weißen Kirche auf einem Bergrücken in der Ferne
Cristian Bortes from Cluj-Napoca, Romania · CC BY 2.0
Alte Häuser an der Hauptstraße des historischen Ortskerns, eines mit gewölbtem Holztor und rosa Fassade

Roșia Montană

Hügel mit Weiden und Waldstücken rund um Roșia Montană, mit einer weißen Kirche auf einem Bergrücken in der Ferne
Cristian Bortes from Cluj-Napoca, Romania · CC BY 2.0
Alte Häuser an der Hauptstraße des historischen Ortskerns, eines mit gewölbtem Holztor und rosa Fassade
Ein enger, in den Fels gehauener römischer Stollen, beleuchtet von Lampen entlang der Wände
Das Eingangsportal zu den Stollen des Bergbaumuseums mit der Inschrift „Alburnus Maior“ über dem Bogen
Codrinb · CC BY-SA 3.0 ro
Die terrassierten Hänge des Tagebaus Cetate mit gelben und orangefarbenen Gesteinsschichten und einigen jungen Tannen
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Heute geöffnet
Jetzt geöffnet
09:00 – 16:00
Eintritt
30 Lei
ermäßigt 20 Lei, Kinder 15 Lei
Besuchsdauer
2½–3 Std.
Museum mind. 1 Std., dazu das Dorf
Mit Kindern
Ja
157 Stufen, niedrige Stollen
Parkplatz
Keine Angaben
Beste Reisezeit
Mai – Oktober
Wanderwege im Sommer am schönsten

Über Roșia Montană

Roșia Montană (deutsch Goldbach, ungarisch Verespatak) ist eine Gemeinde im Apuseni-Gebirge auf etwa 800 m Höhe, in der seit fast zwei Jahrtausenden Gold abgebaut wird. Nach der Eroberung Dakiens gründeten die Römer hier die Bergbausiedlung Alburnus Maior, die auf einer Wachstafel vom 6. Februar 131 erwähnt wird, und trieben kilometerlange Stollen in die umliegenden Bergmassive, von denen ein Teil bis heute erhalten ist. 2021 wurde die Bergbaulandschaft Roșia Montană in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen und zugleich auf die Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt.

Die Landschaft vereint die Spuren aller Epochen des Bergbaus: die römischen Stollen, die Tăuri (im 18. und 19. Jahrhundert angelegte Stauteiche, die das Wasser für die Pochwerke lieferten), den alten Ortskern mit Steinhäusern aus der österreichisch-ungarischen Zeit und Kirchen mehrerer Konfessionen. 1970 wurde der Tagebau Cetate eröffnet, der einen Teil der alten Stollen zerstörte; die staatliche Grube wurde 2006 geschlossen.

Das Projekt der Roșia Montană Gold Corporation, ein Tagebau mit Aufbereitung des Erzes durch Cyanidlaugung, stieß 2013 auf große Proteste. Das Parlament lehnte 2013–2014 das Sondergesetz für das Projekt ab, und im März 2024 wies das ICSID-Schiedsgericht die Forderungen des Mehrheitsaktionärs Gabriel Resources gegen den rumänischen Staat zurück; das Unternehmen beantragte anschließend die Aufhebung des Schiedsspruchs.

Angaben geprüft am 21. Oktober 2026.

Nicht verpassen
  • Der Abstieg über 157 Stufen zu den römischen Stollen des Bergbaumuseums, die vor fast 1.900 Jahren gegraben wurden.
  • Das Portal mit der Inschrift „Alburnus Maior“ und das Lapidarium mit römischen Grabstelen und Altären im Museumshof.
  • Die Pochwerke aus Holz und Eisen, die zeigen, wie das Golderz vor den modernen Anlagen zerkleinert wurde.
  • Der Tăul Mare und der Tăul Brazi, von Bergleuten angelegte Bergteiche mit Pfaden ringsum.
  • Die Piatra Despicată und der Blick auf den Tagebau Cetate vom Weg zur Piatra Corbului.

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Mit dem Auto: Roșia Montană liegt etwa 11 km von Abrud entfernt an der DJ742. Von Karlsburg (Alba Iulia) sind es etwa 80 km über die DN74 durch Zlatna und Abrud, von Klausenburg (Cluj-Napoca) etwa 135 km. Das Bergbaumuseum liegt direkt an der DJ742 am Ortseingang, der historische Ortskern etwa 1,5 km weiter oben.

Öffentliche Verkehrsmittel: Es gibt keine Bahnverbindung ins Dorf, und eine regelmäßige Busverbindung ist nicht bestätigt; am sichersten sind das Auto oder ein Taxi aus Abrud.

Preise und Ermäßigungen

Erwachsene 30 Lei; Rentner, Studierende, Schüler über 14 Jahre und Menschen mit mittlerer Behinderung 20 Lei; Vorschulkinder und Schüler unter 14 Jahren 15 Lei. Eintritt frei für Kinder bis 5 Jahre, Kinder mit mittlerer Behinderung, Menschen mit schwerer oder ausgeprägter Behinderung und ihre Begleitperson, Inhaber des Europäischen Behindertenausweises, Kriegsveteranen, Reiseführer und eine Lehrkraft, die mindestens 10 Schüler begleitet. Gruppenermäßigungen gibt es nicht. Professionelles Fotografieren kostet 1.000 Lei pro Stunde, professionelles Filmen 2.000 Lei pro Stunde, auf Vertragsbasis. Die Preise gelten ab 1. Mai 2026.

Regeln

Haustiere sind im Museum nicht erlaubt. Fotos und Videos von Besuchern sind nur für den privaten Gebrauch gestattet, die Museumsordnung verbietet ihre Veröffentlichung im Internet; professionelle Aufnahmen erfordern einen Vertrag mit Minvest, der mindestens 48 Stunden vorher beantragt werden muss. Betreten Sie nicht die alten, nicht ausgebauten Stollen in den Bergen, sie sind instabil. Lassen Sie auf den Wegen keinen Müll zurück und führen Sie Hunde an der Leine.

Ausstattung

Freilichtausstellung mit Bergbaumaschinen · römisches Lapidarium · Pavillon mit der Fotoausstellung „Aurarii“ · Pensionen im Dorf

Häufige Fragen zu Roșia Montană

Was kostet der Eintritt für Roșia Montană?
Der Eintritt für Roșia Montană kostet 30 Lei (ermäßigt 20 Lei, Kinder 15 Lei). Erwachsene 30 Lei; Rentner, Studierende, Schüler über 14 Jahre und Menschen mit mittlerer Behinderung 20 Lei; Vorschulkinder und Schüler unter 14 Jahren 15 Lei. Eintritt frei für Kinder bis 5 Jahre, Kinder mit mittlerer Behinderung, Menschen mit schwerer oder ausgeprägter Behinderung und ihre Begleitperson, Inhaber des Europäischen Behindertenausweises, Kriegsveteranen, Reiseführer und eine Lehrkraft, die mindestens 10 Schüler begleitet. Gruppenermäßigungen gibt es nicht. Professionelles Fotografieren kostet 1.000 Lei pro Stunde, professionelles Filmen 2.000 Lei pro Stunde, auf Vertragsbasis. Die Preise gelten ab 1. Mai 2026.
Wann ist Roșia Montană geöffnet?
Öffnungszeiten von Roșia Montană: Montag geschlossen, Dienstag–Sonntag 09:00 – 16:00. Öffnungszeiten des Bergbaumuseums ab 1. Mai 2026: Di–So 9–16 Uhr, um 16 Uhr ist der letzte Einlass unter Tage; montags geschlossen. Der Stollen wird in Gruppen von mindestens 5 Personen besichtigt. Die offizielle Quelle nennt keine eigenen Winteröffnungszeiten, rufen Sie im Winter daher vorher an. Das Dorf, die Teiche und die Wanderwege in der Umgebung sind jederzeit zugänglich.
Wie lange dauert ein Besuch von Roșia Montană?
Ein Besuch von Roșia Montană dauert etwa 2½–3 Std. (Museum mind. 1 Std., dazu das Dorf).
Kann man Roșia Montană mit Kindern besuchen?
Ja, Roșia Montană eignet sich für Kinder (157 Stufen, niedrige Stollen).
Wie kommt man zu Roșia Montană?
Roșia Montană befindet sich an der Adresse Strada Minei Nr. 1 (Bergbaumuseum), an der DJ742, Roșia Montană, Kreis Alba. Mit dem Auto: Roșia Montană liegt etwa 11 km von Abrud entfernt an der DJ742. Von Karlsburg (Alba Iulia) sind es etwa 80 km über die DN74 durch Zlatna und Abrud, von Klausenburg (Cluj-Napoca) etwa 135 km. Das Bergbaumuseum liegt direkt an der DJ742 am Ortseingang, der historische Ortskern etwa 1,5 km weiter oben. Öffentliche Verkehrsmittel: Es gibt keine Bahnverbindung ins Dorf, und eine regelmäßige Busverbindung ist nicht bestätigt; am sichersten sind das Auto oder ein Taxi aus Abrud.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Roșia Montană?
Die beste Reisezeit für Roșia Montană: Mai – Oktober (Wanderwege im Sommer am schönsten).

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