Sântimbru-Băi
Über Sântimbru-Băi
Sântimbru-Băi (ungarisch Csíkszentimrei Büdösfürdő, früher auch Băile Pucioasa genannt) ist eine Feriensiedlung der Gemeinde Sântimbru im Kreis Harghita, auf über 1.200 m Höhe am Westhang des Berges Büdös im südlichen Harghita-Gebirge. Bei der Volkszählung 2021 hatte sie 6 ständige Einwohner, doch rundherum stehen Hunderte Ferienhäuser, die vor allem vom Frühjahr bis zum Herbst genutzt werden.
Der Ort ist bekannt für seine kohlensäurehaltigen Mineralquellen und für die Mofetten, natürliche Gasaustritte, die fast nur aus Kohlendioxid (rund 99 %) mit etwas Schwefelwasserstoff bestehen. Daher kommen der Geruch nach faulen Eiern und der Name „Büdös“ („stinkend“). Eine Militärkarte von 1770 verzeichnete den Ort schon als Mineralbad. Der heutige Kurort entstand in den 1920er Jahren; die Mofetten wurden Anfang der 1960er Jahre eingerichtet, 1965 wurde eine Dampfsauna gebaut. In den 1960er Jahren wurde auch ein Zinnobergrubenbetrieb eröffnet und in den 1970er Jahren geschlossen: Die dafür gebaute Straße legte den Grundstein für die heutige Zufahrt.
Was es zu sehen gibt
Die Mofetten und die Mineralquelle in der Ortsmitte sind der Hauptgrund für einen Besuch; der Schwefelgeruch ist schon von Weitem wahrnehmbar. Nahe dem Zentrum steht die Marienkapelle, ein kleines Holzgebäude, das 1991 renoviert wurde. Entlang der Zufahrtsstraße, etwa 100 m von der Straße entfernt, liegt das Hochmoor Lucs. Von der Siedlung führen Waldwege zum Gipfel Kakukk-hegy, ins Tal des Baches Bánya, wo Mineralwasser an die Oberfläche tritt und verlassene Stollen zu sehen sind, und auf dem mit einem blauen Kreuz markierten Weg nach Jigodin-Băi.
Gut zu wissen
Der Ort hat keine zugelassene Kuranlage, und an den Mofetten gibt es kein medizinisches Personal; sie werden von der Gemeinde verwaltet, der Zugang ist frei. Die Mofetten enthalten Kohlendioxid in hoher Konzentration (siehe „Regeln“). Sântimbru-Băi hat nicht den offiziellen Status eines Heilklimakurorts.
- Mofetten mit fast 99 % Kohlendioxid und der Schwefelgeruch, der dem Ort seinen Namen gab.
- Die Mineralquelle in der Ortsmitte.
- Die Holzkapelle der heiligen Maria, 1991 renoviert.
- Waldwege zum Kakukk-hegy, ins Tal des Baches Bánya und nach Jigodin-Băi.
Gut zu wissen vor dem Besuch
- Anreise
Mit dem Auto: Sântimbru-Băi liegt ~22 km (~25 Minuten) von Miercurea Ciuc entfernt: auf der DN12 Richtung Sâncrăieni, dann auf der asphaltierten DJ123D, die ~14 km bis zum Ort ansteigt. Von Băile Tușnad sind es ~37 km (~40 Minuten), vom Sankt-Anna-See ~47 km (~1 Stunde).
- Regeln
Die Mofetten enthalten fast reines Kohlendioxid und haben kein medizinisches Personal; der Zugang ist frei, und die Hinweise für Besucher hängen an der Mofette aus.
Häufige Fragen zu Sântimbru-Băi
Was kostet der Eintritt für Sântimbru-Băi?
Der Eintritt zu Sântimbru-Băi ist frei (freier Zugang zu Mofetten und Quellen).
Wann ist Sântimbru-Băi geöffnet?
Öffnungszeiten von Sântimbru-Băi: täglich rund um die uhr. Mehr dazu unter „Öffnungszeiten“
Wie lange dauert ein Besuch von Sântimbru-Băi?
Ein Besuch von Sântimbru-Băi dauert etwa 1–1½ Std. (Mofetten, Quelle und ein Spaziergang).
Kann man Sântimbru-Băi mit Kindern besuchen?
Ja, Sântimbru-Băi eignet sich für Kinder (Waldspaziergänge).
Wie kommt man zu Sântimbru-Băi?
Sântimbru-Băi befindet sich an der Adresse DJ123D, im Zentrum der Siedlung, Sântimbru-Băi, Kreis Harghita. Mehr dazu unter „Anreise“
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Sântimbru-Băi?
Die beste Reisezeit für Sântimbru-Băi: Mai – Oktober (vor allem Frühjahr bis Herbst).
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