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Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus

Sâmbăta de Sus, Kreis Brașov · Siebenbürgen

Route
Die weiße Klosterkirche mit der Arkadenvorhalle und dem achteckigen Turm, in einem Hof mit Blumenbeet, vor bewaldeten Hügeln und unter weißen Wolken
Stefanoleaota · CC BY-SA 4.0
Die geschnitzte und vergoldete Holzikonostase mit Ikonen in zwei Reihen, Diakonstüren und Wandmalerei in Blau und Grün
Planck · Public domain

Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus

Die weiße Klosterkirche mit der Arkadenvorhalle und dem achteckigen Turm, in einem Hof mit Blumenbeet, vor bewaldeten Hügeln und unter weißen Wolken
Stefanoleaota · CC BY-SA 4.0
Die geschnitzte und vergoldete Holzikonostase mit Ikonen in zwei Reihen, Diakonstüren und Wandmalerei in Blau und Grün
Planck · Public domain
Das geschnitzte Holztor mit Schindeldach und Kreuz am Eingang zum Kloster, dahinter der wolkenverhangene Berg
Codrin.B · CC BY-SA 4.0
Wandmalerei an den Gewölben der Kirche, mit Bildnissen von Metropoliten in Medaillons, Evangelisten in den Zwickeln und goldenen Ornamenten
Codrin.B · CC BY-SA 4.0
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Heute geöffnet
Keine Angaben
Öffnungszeiten unbekannt
Eintritt
Keine Angaben
Besuchsdauer
1–1½ Std.
mit Museum und Brunnen
Mit Kindern
Ja
angemessene Kleidung und Ruhe
Parkplatz
Keine Angaben
Beste Reisezeit
Ganzjährig
vor allem im Sommer und Herbst

Über Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus

Auf einen Blick: Klöster und Kirchen in Sâmbăta de Sus, Kreis Brașov. Der Besuch dauert 1–1½ Std. Angaben geprüft am 8. Oktober 2026.

Das Kloster Brâncoveanu, manchmal auch Kloster Sâmbăta genannt, liegt am Fuß des Fogarascher Gebirges (Munții Făgăraș), im Tal des Flusses Sâmbăta, auf über 600 m Höhe. Das Gut kam 1654 an den Bojaren Preda Brâncoveanu, der hier eine kleine Holzkirche errichten ließ. Sein Enkel, der walachische Fürst Constantin Brâncoveanu, ersetzte sie durch ein Kloster aus Stein (nach der offiziellen Quelle zwischen 1696 und 1698), als Stütze der rumänischen Orthodoxie in einem unter habsburgische Herrschaft gekommenen Siebenbürgen. Das Patrozinium ist Mariä Entschlafung, am 15. August.

1785 ließ General Preiss auf Befehl des Wiener Hofes das Kloster niederreißen: Die Zellen verschwanden völlig, die Kirche blieb als Ruine zurück. Was man heute sieht, ist also nicht der Originalbau. Metropolit Nicolae Bălan ließ die Kirche zwischen 1926 und 1946 auf den alten Fundamenten wiedererrichten und bewahrte die alte Ausmalung im Inneren (die Vorhalle hat neue Malereien); König Michael I., dessen Votivbild in der Kirche zu sehen ist, gilt als zweiter Stifter. Die Anlage mit Zellen, Refektorium und Bibliothek wurde ab 1985 unter Metropolit Antonie Plămădeală von Grund auf im Brâncoveanu-Stil errichtet, und das gesamte Ensemble wurde am 15. August 1993 geweiht.

Nicht verpassen
  • Die Kirche im viereckigen Hof, 1926–1946 auf den Fundamenten der Brâncoveanu-Kirche wiedererrichtet, mit durchbrochener Steinvorhalle und achteckigem Turm.
  • Das geschnitzte Holztor am Eingang und die Brâncoveanu-Kapelle aus geschnitztem Eichenholz.
  • Das Museum „Antonie Plămădeală“ mit Glas- und Holzikonen, Handschriften und liturgischen Gewändern.
  • Der Brunnen „Heilquelle“, das älteste Stück der Anlage, seit dem 16. Jahrhundert urkundlich belegt.
  • Das Votivbild von König Michael I. in der Kirche, in den ersten kommunistischen Jahren mit Kalk überstrichen und nach 1989 wieder freigelegt.

Gut zu wissen vor dem Besuch

Anreise

Mit dem Auto: Von der DN1 (Kronstadt–Hermannstadt) fahren Sie bei Voila ab, ca. 25 km von Fogarasch (Făgăraș) entfernt, und folgen der Kreisstraße DJ105B durch Sâmbăta de Sus, weitere ca. 15 km bis zum Klostertor (die Entfernungen sind Schätzungen; ab Kronstadt (Brașov) sind es ca. 100 km, ab Hermannstadt (Sibiu) ca. 75 km). Die Straße führt weiter zum Touristenkomplex Sâmbăta, höher im Tal.

Öffentliche Verkehrsmittel: Eine bestätigte regelmäßige Verbindung zum Kloster habe ich nicht gefunden. Am einfachsten fahren Sie mit Zug oder Bus bis Fogarasch oder in die Gegend von Voila und nehmen dann ein Taxi.

Parken

Das Kloster hat einen Parkplatz außerhalb der Anlage sowie einen überdachten für die Gäste der Akademie Sâmbăta. Die Website sagt nicht, ob das Parken kostenpflichtig ist; die Anlage betreten Sie zu Fuß durch das Holztor.

Preise und Ermäßigungen

Die Website des Klosters veröffentlicht keine Preise für den Besuch oder das Museum; Besucher berichten, dass kein Eintritt verlangt wird. Die Übernachtung in der Akademie Sâmbăta ist kostenpflichtig: Die Preise auf der Website (ohne Datum) beginnen bei 200 Lei pro Doppelzimmer und Nacht.

Regeln

Angemessene Kleidung: Schultern und Knie bedeckt, Frauen in der Kirche mit bedecktem Kopf. Ruhe auf dem Gelände, Handys während der Gottesdienste ausgeschaltet. Betreten Sie die Kirche während der Gottesdienste nur leise und fotografieren Sie nicht ohne Erlaubnis der Mönche. Angeln in den Teichen der Anlage ist nicht erlaubt.

Ausstattung

Museum für Ikonen und liturgische Gegenstände · Bibliothek (über 65.000 Bände, für die Gemeinschaft und Forschende) · Unterkunft und Verpflegung in der Akademie Sâmbăta · Freiluftaltar im Wald, im Sommer genutzt · der Hof ist gepflastert, einige Gebäude haben Stufen

Häufige Fragen zu Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus

Wie lange dauert ein Besuch von Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus?
Ein Besuch von Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus dauert etwa 1–1½ Std. (mit Museum und Brunnen).
Kann man Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus mit Kindern besuchen?
Ja, Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus eignet sich für Kinder (angemessene Kleidung und Ruhe).
Wie kommt man zu Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus?
Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus befindet sich an der Adresse Zona Turistică Nr. 1, an der DJ105B, am Fuß des Fogarascher Gebirges, Sâmbăta de Sus, Kreis Brașov. Mit dem Auto: Von der DN1 (Kronstadt–Hermannstadt) fahren Sie bei Voila ab, ca. 25 km von Fogarasch (Făgăraș) entfernt, und folgen der Kreisstraße DJ105B durch Sâmbăta de Sus, weitere ca. 15 km bis zum Klostertor (die Entfernungen sind Schätzungen; ab Kronstadt (Brașov) sind es ca. 100 km, ab Hermannstadt (Sibiu) ca. 75 km). Die Straße führt weiter zum Touristenkomplex Sâmbăta, höher im Tal. Öffentliche Verkehrsmittel: Eine bestätigte regelmäßige Verbindung zum Kloster habe ich nicht gefunden. Am einfachsten fahren Sie mit Zug oder Bus bis Fogarasch oder in die Gegend von Voila und nehmen dann ein Taxi.
Wann ist die beste Zeit für einen Besuch von Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus?
Die beste Reisezeit für Kloster Brâncoveanu in Sâmbăta de Sus: Ganzjährig (vor allem im Sommer und Herbst).

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